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| Ärzte
Zeitung, 16.04.2003
Depression - eine metabolische Störung des Hirns HAMBURG
(ts). Viele Menschen mit Depressionen gehen nicht zum Arzt. Und von den
Depressiven, die zum Arzt gehen, klagen viele über somatische Beschwerden.
Mit ein Grund dafür sind falsche Vorstellungen über die Erkrankung.
Menschen mit Depressionen seien auch keineswegs immer niedergeschlagen, stark introvertiert und arbeitsunfähig. Depressive können zum Beispiel extrem extrovertiert, scheinbar stets überaus guter Stimmung und beruflich sehr aktiv sein, berichtete der Psychiater von der Universität Freiburg auf der Veranstaltung des Unternehmens Dr. Willmar Schwabe. An Depressionen erkranken auch nicht nur Frauen. Ein Drittel der Betroffenen sind Männer. Und gerade diese gehen oft nicht mit ihren Beschwerden zum Arzt, spielen ihre Symptome herunter, klagen allein über somatische Beschwerden und über zu viel Streß im Beruf. Wie
bei anderen psychischen Erkrankungen auch möchten Betroffene Depressionen
oft nicht zugeben. Da gibt es, wie viele Kollegen wissen, die sogenannte
Wartezimmer-Hierarchie, sagte Dr. Ulrich Weigeldt,
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